KFZ Versicherung vergleichen


Die Kfz-Versicherungsprämie ist ein wesentlicher Bestandteil der laufenden Betriebskosten eines Pkw. Aus diesem Grund ist es in der Derzeit außerordentlich wichtig, den Kfz-Versicherungsvergleich zu machen, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet.

Die Einstufung in Regional- und Typenklassen ist nicht bei allen Versicherungsgesellschaften gleich. Ein Kfz Versicherungsvergleich zeigt deshalb zunächst einmal, bei welchem Versicherer der gewählte Pkw die günstigste Einstufung in diesen Klassifizierungen aufweist.

Überblick mit dem KFZ Versicherungsvergleich

Über unseren Kfz Versicherungsvergleich erhält man auch einen dementsrechend gründlichen Überblick über die leistungsfähigsten KFZ-Versicherungsgesellschaften. Natürlich sind die Kosten für Versicherungsprämien ein immens wichtiges Kriterium.

Ein Kfz Versicherungsvergleich ist aus genau diesem Grund auch mehr als nur eine Suche nach dem günstigsten Anbieter. Mit dem Kfz-Versicherungsvergleich wird der potentielle Versicherunsnehmer in die Lage versetzt, frei zwischen den KFZ-Versicherungen auszuwählen. Findet man über den Kfz Versicherungsvergleich mehrere Anbieter mit gleich guten Leistungen, kann man die endgültige Wahl dann sicher nach der Prämienhöhe ausrichten.

Mit dem KFZ Versicherungsvergleich die Lebenshaltungskosten senken

Viele Lebenshaltungskosten sind in Deutschland in den letzten Jahren gestiegen, auch die KFZ Versicherung hat sich in vielen Fällen verteuert. Da auf den Schutz einer Autoversicherung nicht einfach verzichtet werden kann, suchen Millionen von Bundesbürgern nach Einsparmöglichkeiten, um zeitnah zum Abschluss einer preiswerteren KFZ Versicherung zu gelangen. Sämtliche Tarife zwischen Haftpflicht und Kasko berechnen zu lassen und so den individuell besten Vertrag abschliessen zu können, ist der wesentliche Schritt zur Reduktion der eigenen Versicherungskosten ohne Verzicht auf Leistungen. Ein KFZ Versicherungsvergleich im Internet ist hierbei die beste Unterstützung, die aufzeigt, wo sich Prämien sparen lassen und welche Rabatte und Angebote moderne Tarife der deutschen Autoversicherungen noch zu bieten haben. Im Folgenden präsentieren wir umfassende Informationen, worauf beim KFZ Versicherungsvergleich zu achten ist und welche Faktoren beim Berechnen und Abschliessen der individuell besten KFZ Versicherung zu beachten sind.

Die Vielfalt der Autoversicherungen in Deutschland kennen lernen und ausnutzen

Vielen Bürgern hierzulande sind lediglich eine Handvoll Versicherungen bekannt, die neben der KFZ Versicherung noch andere Tarifsparten abdecken. Allerdings ist die Versicherungslandschaft deutlich vielfältiger und bietet seit vielen Jahren mehr als Hundert Gesellschaften, die für einen potenziellen Wechsel des Versicherungsschutzes infrage kommen. Da fast jede KFZ Versicherung mehr als einen Tarif in Haftpflicht und Kasko zu bieten hat und diese z. B. nach Basis- und Premium-Varianten unterteilt, können Fahrzeughalter zwischen mehreren Hundert Tarifangeboten für ihr Fahrzeug wählen. Keiner von ihnen wird sich dabei die Zeit nehmen können, eigenhändig alle Tarife der Autoversicherungen miteinander zu vergleichen und durch konkrete Anfragen zu erfahren, wohin ein Wechsel am ehesten lohnt. Der KFZ Versicherungsvergleich erleichtert diese Suche und zeigt binnen weniger Minuten eine nach Jahresprämien sortierte Aufstellung aller abschließbaren Autoversicherungen auf.

Die genannte Vielfalt an Versicherungen bringt beim Berechnen der Jahresprämie nicht nur massive Unterschiede in den Kosten mit sich. Bereits die Grundlage für ein Berechnen der Tarife dürfte je nach Versicherungsnehmer abweichen, da nicht jeder Fahrzeughalter die gleichen Vorstellungen eines leistungsstarken Schutzes für sein Fahrzeug hat. Abhängig vom Alter, Wert oder der Baureihe des Fahrzeugs sind unterschiedliche Bedürfnisse gegeben, die in die Tarifanalyse einspielen und mehr oder weniger stark bei den Prämien sparen lassen. Vor dem Berechnen der besten Tarife in einem KFZ Versicherungsvergleich ist deshalb eine Analyse der benötigten Leistungen und Deckungssummen zu empfehlen. Die folgenden Absätzen sollen grundlegende Richtlinien sowie Stolpersteine aufzeigen, die beim Festlegen von Leistungen gegeben sind und den KFZ Versicherungsvergleich erheblich beeinflussen.

Die KFZ Haftpflicht - Grundlage einer jeden Autoversicherung

Während viele Versicherungsleistungen wie eine Kasko oder ein Schutzbrief freiwillig für das eigene Fahrzeug abgeschlossen werden können, ist die KFZ Haftpflicht ein gesetzlich vorgeschriebener Schutz. Wird ein Autoversicherung abgeschlossen, besteht der Vertrag also wenigstens aus dieser Tarifsparte, die anderen Verkehrsteilnehmern bei einem Unfall oder einer anderen Schadenssituation einen sicheren Schadenersatz gewährt. Jede KFZ Versicherung in Deutschland hält ein oder mehrere Tarife der Haftpflicht für potenzielle Kunden bereit, die vor dem Abschluss in ihren Kosten einander gegenüberzustellen sind. Sowohl in der Deckungssumme als auch in gebotenen Zusatzleistungen gibt es hier abweichen, die bei einem KFZ Versicherungsvergleich mehr oder weniger bei den Prämien sparen lassen.

Als Deckungssumme wird in der KFZ Haftpflicht wie auch der Kasko und anderen Versicherungssparten der maximale Zahlbetrag einer Versicherung im Schadensfall bezeichnet. Mit steigender Deckungssumme genießt der Versicherungsnehmer also einen umso stärkeren Schutz, natürlich steigen mit der Höhe auch die zu zahlenden Prämien. Der Gesetzgeber schreibt grundlegend Tarifvarianten mit 50 Millionen bzw. 100 Millionen Euro als Deckungssumme vor, Personenschäden müssen mit mindestens 7,5 Millionen Euro pro Person abgesichert werden. Auch wenn sich sämtliche Autoversicherungen in Deutschland hieran halten, gehen viele Tarife über diese eher durchschnittlichen Deckungssummen hinaus. Versicherungsnehmer können eine Haftpflicht auf diesem gemäßigten Niveau abschliessen, müssen jedoch hohe Restbeträge als Differenz nach einem Schaden fürchten, was den privaten Ruin bedeuten kann. Besser ist es, den Abschluss einer stärkeren Haftpflicht mit höheren Deckungssummen vorzuziehen, wobei der KFZ Versicherungsvergleich die Unterschiede in den Kosten einfach aufzeigt.

Auch wenn der Abschluss einer Haftpflicht vorrangig der Übernahme des Schadenersatzes für andere Schadens- und Unfallgegner dient, bieten viele Autoversicherungen ergänzende Bestandteile des Vertrags. So ist die sogenannte Mallorca-Police für Schäden mit Mietwagen im Ausland zu einem Standard bei vielen Versicherungen geworden, auch ein sonstiger Auslandsschadenschutz ist vielfach integriert. Natürlich tragen diese Zusatzelemente dabei bei, dass der Jahresbeitrag minimal steigt, selbst wenn solche Leistungen gar nicht benötigt werden. Vor dem Wechsel und Abschliessen eines neuen KFZ-Vertrags ist daher genau zu überdenken, welche ergänzenden Leistungen Sinn ergeben und ob sich nicht Prämien sparen lassen, wenn eine Autoversicherung ohne derartige Extras abgeschlossen wird.

Die Kaskoversicherung eine individuell sinnvolle Ergänzung der Haftpflichtversicherung?

Für viele Versicherungsnehmer ist die Kaskoversicherung eine Selbstverständlichkeit, um den Schutz ihrer Haftpflicht zu ergänzen. Zum Prämien sparen lädt der Abschluss einer Kasko zwar nicht ein, da sie Zusatzkosten im Vergleich zum reinen Haftpflichtschutz mit sich bringt. Allerdings erhält der Versicherungsnehmer hierfür auch starke Zusatzleistungen, z. B. den Schutz vor Elementarschäden, Diebstahl oder eigenen Fahrzeugschäden bei einem selbst verschuldeten Unfall. Da die Kasko kein verpflichtender Versicherungsschutz ist, stellt sich in jedem Fall die Frage, ob diese Vertragsart benötigt wird oder hier beim Berechnen preiswerterer Beiträge angesetzt werden sollte.

Pauschal lässt sich nicht für oder gegen eine Kasko als Ergänzung der Autoversicherung sprechen. Viele Versicherungsnehmer entscheiden nach Gefühl und wünschen sich eine höhere Sicherheit für ihr Fahrzeug, unabhängig von dessen Wert oder den tatsächlichen Schadensrisiken. Dennoch kann grob angeraten werden, dass der Schutz einer Kasko umso sinnvoller ist, je neuer und hochwertiger das entsprechende Fahrzeug ist. Sollte es hier durch einen Diebstahl oder ein Unwetter zu Schäden kommen, ist die Reparatur schließlich teurer als bei einem Fabrikat mit geringem Wert und belastet so die private Haushaltskasse umso stärker. Hier zeigt sich beim Berechnen online mit einem KFZ Versicherungsvergleich, ob eine Kasko lohnt oder drohende Schadenskosten im Vergleich zu den Prämien besser aus privater Tasche zu zahlen sind.

Der KFZ Versicherungsvergleich macht auch eine Abgrenzung zwischen Teilkasko und Vollkasko möglich, die bei jeder KFZ Versicherung unterschiedliche Leistungen umfassen und einen mehr oder weniger starken Schutz darstellen. Zwar sollten Abschluss oder Wechsel nicht alleine vom Kostenfaktor abhängig gemacht werden. Eine gute Entscheidung für die richtigen Leistungen lässt sich jedoch nur dann treffen, wenn die Unterschiede im Bereich Kasko verstanden und voneinander abgegrenzt werden können. Die moderne KFZ Versicherung macht dies nicht gerade leicht, da manche Autoversicherungen die klassische Trennung zwischen Haftpflicht und Kasko nicht mehr anbieten. Stattdessen gibt es Basis-, Komfort- und Premiumtarife, die gemischte Leistungen aus den bisherigen Versicherungsprodukten umfassen und den KFZ Versicherungsvergleich daher erschweren. Hier hilft ein rechnerisches Tool online, um die Unterschiede in jedem Fall zu erkennen und Prämien sparen zu können.

Weshalb ein KFZ Versicherungsvergleich im Internet weiterhelft

Die bisherigen Ausführungen zeigen bereits auf, dass es in der KFZ Versicherung hierzulande zahlreiche Versicherer und Tarifvarianten gibt, die für ein komplexes Geflecht aus Leistungen und Prämien sorgen. Hierüber hinaus gewähren sämtliche Autoversicherungen noch zusätzliche Rabatte, z. B. für Einzelfahrer, eine eingeschränkte Kilometerleistung pro Jahr, das Vorhandensein von Wohneigentum und vieles mehr. Weder sind diese Rabatte einheitlich bei jeder Autoversicherung zu finden, noch berechnen sämtliche Versicherer die gleiche Rabatthöhe, falls die individuellen Voraussetzungen für die Rabattierung gegeben sind. Spätestens hier erkennen auch fachkundige Fahrzeughalter, dass ein eigenständiges Vergleichen von Autoversicherungen für einen gezielten Wechsel ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Um dennoch bei den Prämien sparen und gezielt einen neuen Versicherungsvertrag abschliessen zu können, ist der KFZ Versicherungsvergleich im Internet das richtige Hilfsmittel. Dieser beinhaltet alle Tarife der deutschen KFZ Versicherer und kann diese anhand der Eingaben des Nutzers analysieren. Die Überprüfung, welche Rabatte angeboten werden und wie stark sich diese bei einer bestimmten Autoversicherung auswirken, wird durch den rechnerischen KFZ Versicherungsvergleich sofort erfasst und ist für den Nutzer daher unkompliziert. Geht es diesem vor allem um das Prämien sparen, zeigt der KFZ Versicherungsvergleich durch seine Sortierung nach Jahresbeitrag die besten Autoversicherungen auf, zu denen der Wechsel lohnt.

Was zum Vergleichen und Abschliessen der richtigen KFZ Versicherung benötigt wird

Ein aussagekräftiger KFZ Versicherungsvergleich und ein lukrativer Wechsel scheitern in vielen Fällen an fehlenden Informationen der Interessenten. Diese wollen zwar Prämien sparen und sind zu einem Wechsel bereit, arbeiten beim Berechnen der idealen KFZ Tarife jedoch mit ungenauen Eingaben oder verstehen die Relevanz verschiedener Fragen nicht. Um den KFZ Versicherungsvergleich sachlich und seriös durchführen zu können, sollten verschiedene Dokumente für eine gewissenhafte Eingabe und ein präzises Berechnen vorliegen.

Zu den wichtigsten Dokumenten für den KFZ Versicherungsvergleich gehört der Fahrzeugschein bzw. Fahrzeugbrief des zu versichernden Wagnisses. Den Dokumenten ist die sogenannte Typschlüsselnummer zu entnehmen, die Hersteller, Bauart, Serie und weitere Informationen in wenigen Buchstaben und Zahlen zusammenfasst. Diese Angabe ist beim Berechnen optimaler Tarife unerlässlich, da die Typklassenstatistik eine Basis der Tarife aller Autoversicherungen darstellt. Ein grobes Abschätzen von Bauart und Alter des Fahrzeugs ist nicht empfehlenswert, da innerhalb einer Baureihe je nach Edition Unterschiede in der Klassifizierung auftreten. Da kaum ein Fahrzeughalter seinen Typschlüssel automatisch kennen dürfte, ist diese Eingabe für das Berechnen unbedingt einem offiziellen Dokument zu entnehmen.

Auch der aktuell gültige Versicherungsvertrag der KFZ Versicherung kann beim KFZ Versicherungsvergleich helfen. Diesem Dokument sind Leistungsstandards zu entnehmen, die den bisherigen Versicherungsschutz auszeichnen und die im Regelfall auch von der neuen Autoversicherung nach einem Wechsel erwartet werden. Natürlich kann hier auch der Abschluss abweichender Leistungen gewünscht sein, für einen groben Überblick sollte der Vergleichende allerdings sein bisheriges Leistungsspektrum kennen. Dem bestehenden Vertrag sind zudem die individuellen Schadenfreiheitsklassen zu entnehmen, die den Jahresbeitrag erheblich beeinflussen. Bereits kleine Abweichungen der SF-Klasse sorgen für erhebliche Abweichungen in den angerechneten Prozenten, so dass völlig andere Autoversicherungen durch den Vergleichsrechner für einen Abschluss bevorzugt ausgegeben werden.

Alle Fragen beim KFZ Versicherungsvergleich gewissenhaft beantworten

Auch wenn Interessenten nicht alle Fragen beim KFZ Versicherungsvergleich als wichtig für das Berechnen erachten - jeder angesprochene Punkt ergibt einen Sinn. Beispielsweise ist die Postleitzahl des Versicherten wichtig, um seine Regionalklasse zu ermitteln. Diese ist neben der Typklasse eine der universellen Rechengrößen bei der Berechnung von KFZ Tarifen und somit von größter Relevanz. Sollte es Unklarheiten im Verständnis mancher Fragen geben, sollte diese nicht auf gut Glück beantwortet werden. Wird beispielsweise unser KFZ Versicherungsvergleich zum Berechnen genutzt, lassen sich ergänzend umfassende Erklärungen zu vielen Fachbegriffen finden, die das Verständnis einzelner Fragen erleichtern. Schließlich wird das preiswerte Abschliessen einer neuen KFZ Versicherung nur dann möglich, wenn der Vergleich mit fundierten und präzisen Eingaben durchgeführt wurde und nicht bei relevanten Fragen die Antworten grob geschätzt wurden.

Wann nach dem Versicherungsvergleich ein neuer Abschluss möglich wird

Wer durch das Berechnen Hunderter Autoversicherungen den individuell besten Tarif ermitteln konnte, wird einen zeitnahen Abschluss bei einer neuen KFZ Versicherung anstreben. Der Wechsel des Versicherers ist an bestimmte Kündigungsfristen gebunden und kann im Regelfall erst zum neuen Versicherungsjahr durchgeführt werden. Natürlich können Wechselwillige schon Wochen oder Monate vorher einen Vertrag bei einer neuen Versicherung abschliessen, die Wirksamkeit wird jedoch erst ab dem nächsten Kalenderjahr gegeben sein.

Sollte im Laufe des Jahres klar sein, dass sich woanders Prämien sparen lassen und der Wechsel sicher durchgeführt werden soll, ist eine Kündigung bis Ende September anzuraten. Der Zeitraum von drei Monaten vor Jahresende ist in nahezu allen Verträgen zur Autoversicherung als reguläre Kündigungsfrist angegeben und kann jedes Jahr genutzt werden. Wurde diese Frist versäumt, kann im Laufe des Novembers ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen werden. Dies gilt jedoch nur, wenn sich der Beitrag der Autoversicherung zum neuen Jahr hin in der Haftpflicht oder Kasko erhöhen sollte. Mitgeteilt wird dies durch die KFZ Versicherung üblicherweise in der ersten Novemberwoche, der Stichtag für die außerordentliche Kündigung ist der 30. November. In jedem Fall sollte im Moment der Kündigung sichergestellt werden, dass definitiv ein Abschluss einer neuen Autoversicherung erfolgt und somit der Wechsel in trockenen Tüchern ist.

Zum richtigen Zeitpunkt im Jahr Tarife berechnen und Verträge abschliessen

Ein KFZ Versicherungsvergleich lässt sich über das ganze Jahr hinweg durchführen, gleiches gilt für die Kündigung eines bestehenden Vertrags bzw. das Abschliessen eines neuen Vertrags. Dennoch ergeben sich Unterschiede beim Berechnen der Tarife, abhängig davon, zu welchem Zeitpunkt diese durchgeführt werden. Dies hängt primär von der bereits genannten Beitragsanpassung ab, die auf den jeweiligen Unfallstatistiken des Vorjahres beruht. Bereits im Spätsommer bzw. frühen Herbst nehmen alle Autoversicherungen in Deutschland eine Anpassung ihrer Typ- und Regionalklassen auf Basis dieser Statistiken vor, die Änderung der Tarifkosten nach oben oder unten kann so für die nahe Zukunft grob abgeschätzt werden. Aus diesem Grund ist es sinnvoller, einen Wechsel und das Abschliessen einer neuen KFZ Versicherung eher spät im Jahr durchzuführen, um nicht von plötzlichen Tarifänderungen einer bevorzugten Autoversicherung überrascht zu werden.

Je nach Situation kann der Zeitpunkt zum Abschliessen einer neuen Versicherung nicht herausgezögert werden. Letztlich bietet der KFZ Versicherungsvergleich zu allen Zeiten des Jahres einen grundlegenden Überblick, wie stark der aktuell bestehende Tarif ist und ob sich überhaupt woanders Prämien sparen lassen. Auch ohne die direkte Absicht zu einem Wechsel sollte das Berechnen alternative Tarife daher durchgeführt werden - vielleicht überzeugt gerade dies vom Abschluss einer neuen KFZ Versicherung.

Mit unserer Hilfe den KFZ Versicherungsvergleich online besonders einfach durchführen

Um das Abschliessen einer starken KFZ Versicherung zu vereinfachen und lohnenswerte Angebote deutscher Autoversicherungen zu finden, hat sich der KFZ Versicherungsvergleich im Internet über die letzten Jahre bei immer mehr Fahrzeughaltern durchgesetzt. Immer mehr Verbraucher erkennen ihre Chance, beim Prämien sparen nicht auf starke Leistungen einer KFZ Versicherung verzichten zu müssen, so dass eine wachsende Zahl an Versicherungskunden die Tarife für ihr Fahrzeug berechnen. Unsere Webseite bietet hierzu eine einfache Möglichkeit und hält einen vielseitigen und leicht verständlichen Vergleichsrechner bereit. Wer wir oben beschrieben über alle Dokumente für den KFZ Versicherungsvergleich verfügt, kann kostenlos und unabhängig von einzelnen Werbeangeboten die besten Tarife fürs eigene Fabrikat finden und Prämien sparen.

Viele Informationen zu KFZ Versicherungen

Ergänzend zu unserem KFZ Versicherungsvergleich warten auf unseren Webseiten viele weitere Informationen rund um das Thema Autoversicherung, die nicht nur dem Verständnis der Fragen in unserem Vergleichsrechner dienen. Vielmehr stellen sich für die Verbraucher in Deutschland viele Fragen rund um Kündigung und Wechsel eines bestehenden Vertrags sowie besondere Regelungen und Rabatte, die erst seit wenigen Jahren zur KFZ Versicherung in Deutschland zählen. Wir informieren hierüber umfassend und bieten so neben dem reinen KFZ Versicherungsvergleich einen grundlegenden Überblick, der jeden Fahrzeughalter zu einem fachkundigen Verbraucher für alle Fragen der Autoversicherung werden lässt. Natürlich sollte eine KFZ Versicherungsvergleich durchgeführt werden, da sich die Konditionen der Autoversicherungen in Deutschland mit jedem Jahr verändern und neue Anbieter hinzukommen. Unsere Webseite bieten stets die neusten Tarife in den Vergleich mit ein und hilft dabei, zeitgemäße und lohnenswerte Tarifangebote zum Abschliessen im nächsten Versicherungsjahr zu ermitteln.

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Wichtige Fachbegriffe schnell erklärt

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Begriffserklärung für KFZ Versicherung


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Assekuranz - Versicherung

Der Begriff Assekuranz ist eine etwas veraltete Bezeichnung für eine Versicherungsgesellschaft, auch wenn dieser Begriff noch heute von verschiedenen Unternehmen im Namen getragen wird. Eine Reihe bekannter Versicherungen, die heute namentlich nur noch als Versicherung auftreten, haben in ihrer Unternehmensgeschichte bereits den Namen einer Assekuranz getragen, wobei dieser Name je nach Produktpalette auch nicht mehr das Angebot einer zeitgemäßen Versicherung widerspiegelt. Verwandt ist das deutsche Wort Assekuranz beispielsweise mit dem englischen Begriff Assurance, der speziell für eine Lebensversicherung und allgemein für jede Form von Versicherung steht, die den Versicherungsnehmer gegen bestimmte Schäden oder Risiken absichert.

Ursprung und Geschichte des Begriffs Assekuranz

Die Ursprünge der Assekuranzen gehen bis auf das 17. Jahrhundert zurück, zudem sind noch heute überall in Europa verschiedene Versicherungsgesellschaften firmiert, die bereits im Jahr 1800 ihre Dienstleistungen unter diesem Namen präsentierten. Die ersten Leistungen, die von einer Assekuranz angeboten wurden, waren die Absicherung der eigenen Gesundheit sowie das Angebot verschiedener Produkte, die der heutigen Lebensversicherung entsprechen. Aus der damaligen Zeit stammt bereits das Prinzip, dass der Versicherungsnehmer regelmäßig Beiträge zu entrichten hatte, woraus sich die Anwartschaft auf bestimmte Leistungen ergab, die im Vertrag der Assekuranz niedergeschrieben und von beiden Seiten unterzeichnet wurden.
In der heutigen Zeit wird der reine Begriff Assekuranz dem Angebot vieler Versicherungsunternehmen nicht mehr gerecht, da sich diese zunehmend als allgemeine Finanzpartner verstehen. Hierbei geht es weniger um die Absicherung von alltäglichen Risiken als vielmehr um den Aufbau einer Rendite, von der sich auch vor Eintritt des Rentenalters profitieren lässt.

Der moderne Begriff Assekuranz

Wenn in der heutigen Zeit der Name Assekuranz bei der Bezeichnung eines Versicherers auftaucht, verfügt dieser entweder über eine große Tradition oder möchte sich mit dieser Namenswahl ganz bewusst von den Unternehmen der Konkurrenz abgrenzen. Dass sich das entsprechende Unternehmen in seiner Leistungspalette eher einschränkt und ausschließlich Produkte und Verträge präsentiert, die mit der Absicherung bestimmter Risiken zu tun haben, ist durch die Benennung allerdings nicht gesagt. Sämtliche, großen Versicherungskonzerne in Deutschland treten heute nicht mehr als Assekuranzen auf, sondern als Versicherungsgesellschaften, meistens in der Gestalt einer Aktiengesellschaft.

Die Ausfalldeckung

Der Begriff Ausfalldeckung bezeichnet im Rahmen der Haftpflichtversicherung die finanzielle Deckung eines Schadens durch den eigenen Versicherer, obwohl für diese Entschädigung eigentlich ein Fremdverschulden vorliegt. Muss ein entsprechender Schaden im Normalfall durch die Haftpflichtversicherung des Unfallpartners übernommen werden, kann dieser Schutz aus verschiedenen Gründen entfallen, so dass zunächst keine Begleichung des Schadens stattfindet. Unter gewissen Voraussetzungen und ab einer bestimmten Schadenshöhe erklärt sich jedoch die eigene Haftpflichtversicherung bereit, durch die Ausfalldeckung den Schaden zu begleichen und so den Versicherungsnehmer nicht auf seiner Schädigung sitzen zu lassen. Vom rein formalen Ablauf gleicht die Ausfalldeckung somit der Bereinigung eines Schadens durch eine Vollkaskoversicherung, im Unterschied zu dieser ist der Versicherungsnehmer jedoch nicht am Schaden des eigenen Fahrzeugs Schuld.

Die Ausfalldeckung in der Praxis

In der Praxis ergeben sich relativ selten Situationen, in denen die Ausfalldeckung zum Einsatz kommt. Dies liegt in erster Linie an der Tatsache, dass ein Fahrzeug nicht ohne den Abschluss einer Haftpflichtversicherung im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden darf. Sollte ein Fahrzeug dennoch ohne Versicherungsschutz bewegt werden und in einen Unfall verwickelt sein, fehlt der Versicherungsschutz des Unfallpartners, der für die Begleichung der Schäden eigentlich eintreten müsste. Ebenso können sich Situationen ergeben, in denen sich die Haftpflichtversicherung des Unfallpartners weigert, der Leistungspflicht nachzukommen. Dies kann beispielsweise nach einem grob fahrlässigen Verhalten des Fahrers oder nach dem Urteil eines Verkehrsgerichts sein, das den Versicherer von der Zahlung einer Schadensleistung befreit. Auch Schäden eines Tierhalters ohne entsprechenden Versicherungsschutz können die Zahlung aus der Ausfalldeckung begründen.

Für gewöhnlich können beim eigenen Versicherer erst Leistungen aus einer Ausfalldeckung angefragt werden, wenn die andere Unfallpartei nicht zahlt und dies rechtlich abgesichert oder durch Fehlen des Haftpflichtschutzes verweigert. In den meisten Versicherungsverträgen, die eine Ausfalldeckung berücksichtigen, wird eine Mindestsumme zwischen 1.000 und 3.000 Euro genannt, ab der erst die Haftpflichtversicherung für den Schaden eintritt. Bagatellschäden werden somit nicht durch den Schutz der eigenen Versicherung mitberücksichtigt und müssen somit aus eigener Tasche beseitigt werden.

Deckungssummen der Ausfalldeckung

Grundsätzlich gelten für die Beseitigung eines Schadens im Rahmen der Ausfalldeckung die gleichen Konditionen bezogen auf die Deckungssumme, die auch dem eigenen Haftpflichtvertrag zu Grunde liegen. Bei immens hohen Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die der eigenen Person entstanden sind, können somit nicht höhere Leistungen geltend gemacht werden als einem Unfallpartner durch die eigene Haftpflichtversicherung erstattet würden. Zudem wird in der Praxis der Ausfalldeckungsschutz an einen Rechtsschutz für Schadenersatzleistungen gekoppelt, um zunächst den Unfallpartner notfalls auch mit gerichtlicher Hilfe zu den notwendigen Leistungen zu bewegen und nicht die eigene Versicherung unnötigerweise zu belasten.

Die allgemeine Betriebserlaubnis

Die allgemeine Betriebserlaubnis ist ein Zustand, den ein neues Fahrzeug gemeinsam mit einem deutschen Fahrzeugschein oder einem international anerkannten Dokument des Typs ZB II besitzt. Die allgemeine Betriebserlaubnis sichert dem Besitzer des Fahrzeugscheins zu, das entsprechende Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen zu können. Der Begriff als solcher ist nicht mit dem Fahrzeugschein als solchen zu verwechseln, der zwar als Dokument stets mitgeführt werden muss und dessen Besitz unerlässlich für die Nutzung des entsprechenden Fahrzeugs ist. Die allgemeine Betriebserlaubnis ist jedoch ein abstrakter Begriff, wobei dieser Zustand dann eintritt, wenn ein Fahrzeug mit den entsprechenden Papieren ausgestattet wird und somit für das Fahren im öffentlichen Straßenverkehr bereitsteht.

Die erste Instanz, die die allgemeine Betriebserlaubnis eines Fahrzeugs hat, ist der Hersteller des entsprechenden Fabrikats. Dieser erstellt nicht nur das Neufahrzeug, sondern stattet dieses auch mit den zugehörigen Papieren aus, die für eine allgemeine Betriebserlaubnis notwendig sind. Zu diesen zählen nicht nur der Fahrzeugschein, der vom Autofahrer stets mitzuführen ist, sondern beispielsweise auch der Fahrzeugbrief, der als Besitzurkunde gilt und nach Möglichkeit an einem sicheren Ort durch den Eigentümer aufbewahrt werden sollte. Wie es der Name Allgemeine Betriebserlaubnis bereits andeutet, umfasst der Begriff alle Dokumente, die für den Betrieb des Fahrzeugs im Straßenverkehr notwendig sind. Der Fahrzeugbrief als solcher zählt also nicht hierzu und muss somit auch nicht für das Führen des Fahrzeugs dauerhaft mitgeführt werden.

Welche Fahrzeuge benötigen keine allgemeine Betriebserlaubnis

Nicht jedes Fahrzeug in Deutschland benötigt eine Betriebserlaubnis, wobei in erster Linie nicht motorisierte Fahrzeuge bzw. Kraftfahrzeuge mit einer maximalen Geschwindigkeit unter sechs Stundenkilometern von dieser Pflicht ausgeschlossen sind. So ist es z.B. nicht notwendig, als Radfahrer Papiere über das Fahrzeug mit sich zu führen, selbst wenn dieses im öffentlichen Straßenverkehr genutzt wird. Doch auch für klassische PKW können sich Situationen ergeben, in denen das Fahrzeug ohne allgemeine Betriebserlaubnis bewegt werden darf. Die häufigste Situation dieser Art ist die sogenannte Überführungsfahrt, bei der das Fahrzeug mit einem roten Kennzeichen in einen anderen Bezirk der Bundesrepublik bzw. ins Ausland transportiert wird.

Die allgemeine Betriebserlaubnis kann ebenso einfach entzogen werden, ähnlich wie die Fahrerlaubnis durch Entzug des Führerscheins entzogen werden kann. In allen anderen Fällen herrscht die Betriebserlaubnis bis zur endgültigen Stilllegung eines Fahrzeugs vor, maximal nach einer Straftat kann dem Fahrzeughalter die Betriebserlaubnis vorzeitig entzogen werden. Hiernach bleibt dieser jedoch weiterhin im Besitz des Fahrzeugs, da der Fahrzeugbrief und dessen Besitz nicht vom Entzug der Betriebserlaubnis betroffen sind. Lediglich der Fahrzeugschein wird bis zur Verbüßung der Straftat aus dem Verkehr gezogen.

Die allgemeinen Versicherungsbedingungen

Allgemeine Versicherungsbedingungen ist das Kleingedruckte eines jeden Versicherungsvertrags. Es handelt sich hierbei um die dem Versicherungsvertrag beigefügten Vertragsklauseln, welche vom Versicherer vorformuliert werden und in den Versicherungsvertrag einbezogen sind. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen sind die Rechte und Pflichten des Versicherers sowie des Versicherungsnehmers. Die Bedingungen legen den Versicherungsfall fest und enthalten die Risikobeschreibungen. Die allgemeinen Versicherungsbedingungen werden nur dann Bestandteil des Vertrags, wenn der Versicherer den Versicherungsnehmer bei Vertragsschluss ausdrücklich auf diese hinweist, der Kunde diese vor der Antragsstellung erhält und dem Kunden die Möglichkeit geboten wird, von deren Inhalt Kenntnis zu nehmen und der Versicherungsnehmer mit der Geltung einverstanden ist, das heißt, den Bedingungen vor der abschließenden Vertragsbindung nicht widerspricht.

Die allgemeinen Versicherungsbedingungen sind ein wichtiger Bestandteil des Vertrags. Diese legen zum Beispiel fest, wie bzw. in welchem Umfang im Schadensfall der Versicherungsnehmer entschädigt wird und ebenso, wie sich dieser im Schadensfall verhalten muss. Darüber hinaus enthalten die Bedingungen Regelungen über Zahlungen, die Prämien-Fälligkeit, die Voraussetzungen für die Prämienanpassungen und -rückerstattungen, über den Beginn und den Umfang des Versicherungsschutzes und die Dauer sowie die Beendigung des Versicherungsvertrags und der Kündigungsfrist. Oft werden die Allgemeine Versicherungsbedingungen durch "Besondere Versicherungs- bzw. Tarifbedingungen" ergänzt. Die Allgemeinen Bedingungen dürfen den Versicherungsnehmer nicht unangemessen benachteiligen.

Insbesondere in den Bereichen der privaten Krankenversicherung und -zusatzversicherung sowie Berufsunfähigkeitsversicherung ist es möglich, dass sich die Allgemeinen Bedingungen der verschiedenen Versicherungsgesellschaften sehr stark unterscheiden. Daher sollte der Versicherungsnehmer vor Vertragsunterschrift auf jeden Fall einen gründlichen Blick in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen und ebenso in die konkreten Versicherungs- oder Tarifbedingungen werfen, denn aufgrund der Harmonisierung des Versicherungsmarktes in Europa müssen die Allgemeinen Bedingungen nicht mehr von der Aufsicht der Versicherungsgesellschaften genehmigt werden. Bei Vertragsänderungen, beispielsweise die Anpassung der Versicherungssumme, können neuere Allgemeine Versicherungsbedingungen Vertragsinhalt werden (unter den genannten Voraussetzungen). Mit den Neuerungen können erhebliche Änderungen, beispielsweise der Ausschluss eines Gegenstands bei Diebstahl, verbunden sein.

Den Anhänger versichern

Vielen Personen ist gar nicht bewusst, dass diese ihren Anhänger versichern müssen. Allerdings ist eine Anhängerversicherung vom Gesetzgeber genau so wie eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Wie bei der herkömmlichen Autoversicherung kann bei der Anhängerversicherung zwischen einer Teil- und einer Vollkaskoversicherung gewählt werden.

Die Vorteile einer Anhängerversicherung

In der Vergangenheit kam es vermehrt zu schweren Unfällen, die im Zusammenhang mit Anhängern standen. Seit dem Jahr 2002 ist im Straßenverkehrsgesetz festgeschrieben, dass bei einem Unfall auch der Halter des Anhängers haftet. Bisher wurde der Anhänger immer über die Haftpflichtversicherung des Autohalters mitversichert. Nun haftet die Anhängerversicherung komplett für Schäden, welche Dritten durch Unfälle entstanden sind - sofern der Unfall durch den Anhänger verursacht wurde. Der Geschädigte kann im Regelfall wählen, ob er die Versicherung des Zugfahrzeuges oder die Anhängerversicherung einzeln oder zusammen in Anspruch nimmt. Die Anhängerversicherung kommt nur zum Tragen, wenn dieser am Auto hing und im Betrieb war. Falls der Anhänger abgestellt war, müssen die Schäden durch die private Haftplichtversicherung beglichen werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Anhänger keinen Motor besitzen und daher nicht als Kraftfahrzeug eingestuft werden.

Private und gewerbliche Anhänger

Im Gegensatz zu privaten Anhängern, werden gewerblich genutzte Anhänger anders behandelt. Gewerbliche Anhänger werden generell nicht mitversichert, für diese müssen spezielle Versicherungen abgeschlossen werden. Falls gewerblich genutzte Anhänger allerdings im Straßenverkehr gebraucht werden, sind diese nach wie vor über die Kfz-Versicherung des Zugfahrzeuges mitversichert. Anhänger können auch vor Diebstahl versichert werden. Um einen Anhänger vor Diebstahlversuchen zu schützen, kann dieser mit einem Steck- oder Bügelschloss blockiert werden. Mit einem Kastenschloss kann der Kupplungsmechanismus außer Kraft gesetzt und eine Demontage der Kupplung verhindert werden. Ebenso effektiv sind Radkrallen, welche ein Wegfahren des Anhängers verhindern.

Der Bündelnachlass ist Teil eines Versicherungspaketes

Ein Bündelnachlass ist ein Begriff aus der Versicherungsbranche. Das Wort bezeichnet etwa einen Mengenrabatt, den man ansonsten eher aus dem alltäglichen Leben kennt.

Der Bündelnachlass ist Teil eines Versicherungspaketes: In der Regel braucht ein Mensch, der vernünftigen Lebensgrundsätzen folgt, ein Paket aus verschiedenen Versicherungen. Hierzu gehören, um den Eventualitäten des Lebens vorzubeugen, etwa eine Lebensversicherung, eine Haftpflicht- und Hausratversicherung sowie ein Bausparvertrag.
Hinzu kommen private Versicherungen zur Vorsorge im Alter sowie, sofern man in den Genuss der entsprechenden Berechtigung kommt, eine private Krankenversicherung. Für Angestellte und Arbeiter existiert hier zumindest die Möglichkeit einer privaten Zusatzversicherung, um die gravierenden Lücken in den gesetzlichen Versicherungen aufzufangen.

Da die Konkurrenz für die herkömmlichen Versicherer durch die ständig steigende Anzahl der internationalen online Anbieter immer weiter wächst und es daher immer wahrscheinlicher wird, dass die Versicherten sich die günstigsten Anbieter quasi als Patchwork heraussuchen, haben die großen Versicherungen daher den Bündelnachlass eingeführt: Wer all seine Versicherungen bei ein und dem selben Anbieter abschließt, erhält einen entsprechenden Rabatt.

höhe des Bündelnachlasses

Der Bündelnachlass kann mitunter recht hoch ausfallen und bietet den Versicherten eine solide Alternative zu den häufig wenig seriösen Angeboten aus dem Internet: Wer eine Versicherung mit Filialen mit seinem Gesamtschutz beauftragt, hat zumindest die Möglichkeit, im Schadensfall mit einem ihm oder ihr Bekannten bessere Konditionen im Fall der Fälle auszuhandeln. Der Bündelnachlass führt zudem dazu, dass sich ein einzelner Fall nicht auf die Tarife der anderen Versicherungen auswirkt sondern gleichbleibend günstig bleibt, während die Schadensklasse bei anderen Versicherungen sofort angehoben wird.

Ein Bündelnachlass, der von einer führenden Filialversicherung angeboten wird, ist sicher eine gute Alternative zu den oft nur scheinbar günstigen Angeboten, die man von ausländischen Anbietern über das Internet erhält. Oft ist es besser, ein und dem selben Anbieter zu vertrauen, zumal, wenn man den entsprechenden Fallbearbeiter persönlich kennt und daher weiß, dass man im Schadensfall tatsächlich Unterstützung erfährt.

Deckungssumme

Die Deckungssumme ist ein wichtiger Begriff im Bereich der privaten Versicherungen. Dies betrifft sowohl private Pflichtversicherungen, wie etwa die KFZ Versicherung, als auch die privaten freiwilligen Versicherungen, wie etwa eine Hausratversicherung.

Was sagt die Deckungssumme / Versicherungssumme aus?

Die Deckungssumme gibt an, welchen maximalen Betrag eine Versicherung im Falle eines Versicherungsfalles zu zahlen hat. Vereinfacht gesagt handelt es sich hierbei also um die Versicherungssumme. Abhängig von der gewählten Versicherungsgesellschaft und der Art der Versicherung kann die Höhe des Betrages von dem Versicherungsnehmer gewählt werden, oder aber sie ist bereits vom Versicherungsgeber vorgegeben. In der Regel lässt sich vor allem in der privaten Pflichtversicherung eine vom Versicherungsgeber vorgeschriebene Deckungssumme finden. Bei privaten freiwilligen Versicherungen kann der Betrag, welcher von der Versicherung im Falle eines Versicherungsfalles gezahlt werden muss, hingegen oft vom Versicherungsnehmer gewählt werden. Dabei sollte aber stets beachtet werden, dass die Versicherungsbeiträge von der Höhe des maximalen Versicherungsbetrages, abhängig sind. Das heißt, umso höher die Deckungssummen, desto höher sind auch die zu zahlenden Versicherungsbeiträge.

Wo lässt sich die Höhe der Deckungssumme für eine Versicherung finden?

Die Deckungssummen sind stets fester Bestandteil der Versicherungsverträge. Demnach sind die Höhen auch in den Versicherungsverträgen fest verankert und dort vorzufinden.

Wann muss die Versicherungsgesellschaft die Deckungssumme zahlen?

Die Deckungssumme einer Versicherung ist dann von der Versicherungsgesellschaft zu zahlen, wenn ein Versicherungsfall eintritt. Als Beispiel soll hier die Hausratversicherung dienen. Angenommen ein Versicherungsnehmer wählt eine Hausratversicherung und durch einen Kurzschluss in der Wohnung kommt es zu einem Wohnungsbrand. Als Resultat daraus muss der Versicherungsnehmer all seinen Haurat ersetzen. In diesem Fall springt die Hausratversicherung bis zur maximalen Höhe der Versicherungssumme ein. Sollte der zu ersetzende Hausrat jedoch günstiger als die Maximale Deckungssumme ausfallen, so wird von der Versicherung auch nur der günstigere Betrag beglichen.

Worauf sollte bei der Versicherungssumme unbedingt geachtet werden?

Bereits vor Versicherungsabschluss sollte ein Versicherungsnehmer auf die Höhe der Versicherungssumme achten. Diese sollte in keinem Fall zu niedrig ausfallen, sondern in jedem Fall so, dass im Falle eines Schadens auch tatsächlich alle Kosten übernommen werden. Des Weiteren sollte die Versicherungssumme jedoch auch nicht zu hoch ausfallen, da dies nur zu überhöhten Versicherungsbeiträgen führen würde. Ausserdem sollten die Deckungssummen stets im Versicherungsvertrag verankert sein. Bei einigen Versicherungen werden die Deckungssummen auf unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Hier sollte stets darauf geachtet werden, dass auch alle Bereiche ausreichend abgesichert sind.

Elektronische Versicherungsbestätigung / Deckungskarte

Die Elektronische Versicherungsbestätigung / Deckungskarte des Versicherungsunternehmens, früher auch Doppelkarte genannt, benötigt der Fahrzeughalter, um sein Fahrzeug endgültig oder auch nur für kurze Zeit zuzulassen, für welches eine Kfz Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Vor März 2008 war dies ein Dokument in doppelter Ausführung, daher ist es ebenso als Doppelkarte bekannt, wobei eine Kopie der Doppelkarte für die Zulassungsstelle gedacht war und die andere Kopie für das Versicherungsunternehmen. Inzwischen arbeiten die Zulassungsstellen nur noch mit der eVB / elektronische Versicherungsbestätigung. Bei dieser handelt es sich um einen siebenstelligen Code, welcher Buchstaben und Ziffern enthält. Dieser Code wird der Zulassungsstelle mitgeteilt, welche sich anschließend die erforderlichen Informationen einholt, welche unter diesem Code in einer Datenbank gespeichert sind.

Vorteile der elektronischen Deckungskarte

Die Vorteile sind vielfältig. Die Arbeit der Zulassungsstellen sowie Autoversicherer wird erleichtert, da die Daten elektronisch abgerufen werden können und nicht mehr mit der Hand eingegeben werden müssen, so dass sich die Zeit für das Anmelden eines Fahrzeugs enorm verringert, wovon jeder Bundesbürger profitiert, da er sich in der Zulassungsstelle nicht mehr stundenlang anstellen muss. Mit der elektronischen Versicherungsbestätigung wird von der Versicherungswirtschaft ein entscheidender Beitrag zum Vereinfachen von Behördengängen sowie zum Entlasten der öffentlichen Verwaltung geleistet. Des Weiteren ist das Einführen der elektronischen Deckungsbestätigung lediglich ein Teil der Anmeldeprozedur, welche in den kommenden Jahren eingeführt werden soll.

Wie wichtig ist die eVB / elektronische Versicherungsbestätigung?

Die elektronische Deckungsbestätigung ist für die Zulassung eines Kraftfahrzeugs von großer Bedeutung, auch wenn sie kein Vertragsdokument ist. Nach der Anmeldung des Fahrzeugs in der Zulassungsstelle erlischt der Code. Somit ist der Zugang zu den darunter in der zentralen Datenbank gespeicherten Fahrzeugdaten nicht mehr verfügbar. Mit der elektronischen Deckungsbestätigung kann nur in einem Fall vor den Kontrollorganen das Vorhandensein einer Kfz-Versicherung bescheinigt werden: Vom Versicherungsunternehmen hin zur Zulassungsstelle. Ab der Zulassung gelten als Beweis des Bestehens einer KFZ-Haftpflichtversicherung anstatt der Deckungsbestätigung die amtlichen Kennzeichen, in ganz Europa und auch in Teilen Afrikas.

Welche weiteren Papiere werden zum Zulassen eines Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle benötigt?

Neben der elektronischen Deckungsbestätigung werden auch der Fahrzeugbrief und -schein (ebenso als Zulassungsbescheinigung bezeichnet), eine ordnungsgemäße TÜV-Bescheinigung und Bestätigung der bestandenen Abgasuntersuchung sowie der Personalausweis benötigt.

Deckungskarten-Sofort-Service

Mit dem Einführen der elektronischen Versicherungsbestätigung wurde ermöglicht, dass bestimmte Versicherer innerhalb einer Stunde die Deckungsbestätigung zusenden, wovon alle Kunden der Versicherungsgesellschaften profitieren. Bei manchen Versicherern bekommt man die elektronische Versicherungsbestätigung innerhalb 24 Stunden per E-Mail zugesendet. Am kommenden Tag kommt die Bestätigung per Post an die angegebene Adresse.

Durch den Einzelfahrerrabatt bekommen Sie eine noch günstigere Autoversicherung

Als Autobesitzer kennen Sie sicherlich viele Möglichkeiten, den Versicherungsschutz für Ihren automobilen Traum noch günstiger zu bekommen. Vorbei sind die Zeiten einheitlicher Versicherungstarife, bei denen jeder Kunde auch eine Art "Maximalrisiko" versichern musste und eine entsprechend teure Police bezahlen musste.

Der Einzelfahrerrabatt bietet hier erhebliche Einsparungen ohne dass Ihr Fahrkomfort oder Ihre Fahrleistung oder auch die Parkgewohnheiten irgendwie eingeschränkt werden. Der Einzelfahrerrabatt für Ihre Teil- oder Vollkasko bedeutet lediglich, dass nicht mehr jedermann Ihr Privatauto fahren kann. Wenn Sie aber ehrlich sind, dann fahren Sie das Auto doch am liebsten selbst !

Was regelt der Einzelfahrerrabatt

Der Einzelfahrerrabatt in seiner extremsten Rabattform bedeutet, dass lediglich Sie als eingetragener Halter das Auto fahren dürfen, um den Teilkasko- bzw. Vollkaskoschutz zu erhalten. Dafür wird dann jede kunden- und wettbewerbsorientierte Versicherung - sobald Sie einige Ihrer Gewohnheiten und persönlichen Eigenschaften kommunizieren - jedes Merkmal nutzen, um den besten Preis zu ermitteln. Sei es Ihre Beschäftigung im öffentlichen Dienst, in einem Büroberuf oder eine Art "Paketrabatt" für den Fall, dass Sie noch weitere Versicherungen dort haben. Weitere Reduzierungen sind dann möglich, wenn Sie Eigenheimbesitzer sind oder eine Eigentumswohnung sind. In jedem größeren Internet-Vergleichsportal können Sie die verschiedenen Angaben einmal selbst "durchspielen" und damit die tatsächlich realisierbaren Rabatte und Leistungen vergleichen.

Neben dem puren, eigentlichen Einzelfahrerrabatt gibt es auch noch weitere leicht abgewandelte Varianten: Einen "Einzelfahrerrabatt" nur für den Fahrer und seinen Ehepartner oder in der erweiterten Form auch eine Art "Familienrabatt". Bei der Variante des Familienrabattes geben Sie die Namen der Familienangehörigen und deren Geburtsdaten an und so erhalten Sie eine etwas abgewandelte Rabattvariante für die Einzelfahrer.

Wann liegt ein Erstprämienverzug vor?

Der Erstprämienverzug spielt in mehreren Versicherungssparten eine Rolle, hat jedoch im Bereich der KFZ Versicherung seine weitreichesten Folgen. Ein Erstprämienverzug liegt dann vor, wenn ein Versicherungsnehmer zwar seinen Versicherungsvertrag unterschrieben und durch die Versicherung bereits seine Police erhielt, jedoch noch keinen Beitrag für diesen Versicherungsschutz entrichtet hat. Für gewöhnlich wird die erste Rechnung zu einer Versicherung gemeinsam mit der Police postalisch an den Versicherungsnehmer versendet, der hiernach den aufgeführten Rechnungsbetrag sofort zu begleichen hat. Dies gilt übrigens auch in vielen Fällen, wo eine Einzugserlaubnis zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer ausgehandelt wurde, da durch die direkte Überweisung des Erstbetrages eine Bestätigung der angegebenen Kontodaten stattfinden kann.

Der Erstprämienverzug birgt für den Versicherungsnehmer das große Risiko, im Falle eines Schadens nicht mit Leistungen aus dem Versicherungsvertrag bedacht zu werden. In vielen Verträgen zur Autoversicherung wird daher der Punkt Erstprämienverzug ganz bewusst angesprochen und hierbei schriftlich im Vertrag verdeutlicht, dass der Versicherungsschutz erst nach Zahlung der Erstprämie in vollem Umfang in Kraft tritt. Sollte es bis zum Zahlungseingang dieser Prämie bei der Versicherung zu einem Haftpflicht- oder Kaskoschaden kommen, ist die Versicherung nicht verpflichtet, die eigentlich vertraglich zugesicherten Leistungen zu erbringen.

Erstprämienverzug sowie ein Verzug der Folgeprämien

Sollte es neben dem Erstprämienverzug auch zu einem Verzug der Folgebeiträge kommen, riskiert der Versicherungsnehmer hierdurch ebenfalls, den Schutz durch die Versicherung zu verlieren. Die Situation tritt in der Praxis häufig dann ein, wenn ein Versicherungsnehmer keine automatische Abbuchung der Beiträge vereinbart hat und fahrlässig oder absichtlich die Zahlung der Beiträge vergisst. Zwar gilt hier zunächst ein vorliegender Versicherungsschutz, da nicht wie beim Erstprämienverzug überhaupt keine Beiträge beim Versicherer eingegangen sind. Dieser kann sich jedoch je nach Höhe des Zahlungsrückstands dazu veranlasst sehen, das Begleichen eines entstandenen Schadens solange zu verwehren, bis die ausstehenden Beiträge durch den Versicherungsnehmer überwiesen wurden.

Der Erstprämienverzug ist als solcher nicht strafbar und kann in keiner Weise durch ein Bußgeld oder ähnliche Strafzahlungen belegt werden. Die schlimmste Konsequenz ist das Ausbleiben des Versicherungsschutzes, der gerade bei einem schnell geschehenen Schadensfall dringend benötigt wird. Der Tatbestand eines Betrugs der Versicherungsgesellschaft kann dann vorliegen, wenn nachweislich der Vertrag ausgehandelt wurde, ohne dabei jemals die Absicht besessen zu haben, Beiträge an den Versicherer zu entrichten und einen Schutz durch diesen in Anspruch nehmen zu wollen.

Fahrzeughalter

Die Definition des Begriffs Fahrzeughalter ist eng mit dem bürgerlichen Gesetzbuch verknüpft. Hier unterscheidet der Gesetzgeber zwischen dem Besitzer und dem Eigentümer einer Sache, in diesem speziellen Fall ist das ein Fahrzeug. Grundsätzlich gilt derjenige als Fahrzeughalter, der über dieses verfügen kann und für sich nutzt selbst nutzt. In dem Zusammenhang spielt es erst einmal keine Rolle, in wessen Besitz der Fahrzeugschein oder der Fahrzeugbrief ist, seit 2005 haben diese beiden Dokumente übrigens die Bezeichnung Zulassungsbescheinigung Teil 1 und Teil 2.

Also ergibt sich auch in der Straßenverkehrsordnung, dass der Halter, also der Besitzer nicht zwangsläufig der Eigentümer eines Fahrzeugs sein muss. Allerdings sind in dem Zusammenhang verschiedene Konstellationen möglich. Diese sollen anhand der folgenden Beispiele verdeutlicht werden. Zugegeben, die verschiedenen Varianten sind mitunter recht kompliziert, aber im hoffentlich nicht eintretenden Schadensfall von entscheidender Bedeutung.

Wenn zum Beispiel eine Person, ein Fahrzeug auf seinen Namen zulässt, weil er über einen günstigen Schadensfreiheitsrabatt verfügt und jemand anderes aber das Fahrzeug kauft und nutzt, dann gilt zunächst der Zulassungsnehmer als Halter des Fahrzeugs. Das bedeutet, dass er im Zweifelsfall als derjenige herangezogen wird, der für den bei einem Unfall entstandenen Schaden aufzukommen hat. Diese Schwierigkeiten können von vorn herein umgangen werden, wenn dieses beim Abschluss der KFZ-Versicherung schriftlich fixiert und oder als Bestandteil in einen Vertrag aufgenommen wird.

Wer ist Fahrzeughalter beim Leasing

Beim Leasing wird bei der Definition vom Fahrzeughalter so verfahren. Der Leasingnehmer ist der Halter und Besitzer des KFZ, weil er das Auto nutzt und darüber verfügt. Im Sinne des BGB ist er somit der Besitzer, die Leasinggesellschaft behält in der Regel den Fahrzeugbrief und ist somit für die Dauer des Leasingvertrages die Eigentümerin. Die rechtliche Situation wird dadurch eindeutig geregelt, dass der Fahrzeughalter beim KFZ Leasing das Auto sowohl auf seinen Namen zulässt als auch versichert.

Ganz genauso verhält es sich bei Fahrzeugen, die finanziert werden. In dem Fall verbleibt der Fahrzeugbrief solange im Besitz der Bank bis der Fahrzeughalter den für das Auto aufgenommenen Kredit vollständig zurückbezahlt hat. Im Anschluss bekommt der Fahrzeughalter den Brief ausgehändigt und wird dadurch zusätzlich zum Besitzer gleichzeitig der Eigentümer des Fahrzeugs.

Unabhängig von den Besitzverhältnissen hat der Fahrzeughalter Pflichten, die er gegenüber dem Gesetzgeber im Straßenverkehr zu erfüllen hat. Als Besitzer ist er für den ordnungsgemäßen Zustand des KFZ verantwortlich, dabei spielt es keine Rolle, wer der Fahrer ist. Daher wird sich die Polizei oder der Gesetzgeber im Fall von Ordnungswidrigkeiten immer an den Fahrzeughalter wenden.

Der Garagenrabatt bei der KFZ Versicherungen spart bares Geld

Wenn Sie schon einmal eine KFZ Versicherung abgeschlossen haben, ist Ihnen der Begriff Garagenrabatt sicherlich bereits bekannt. Neben vielen anderen Tarifminderungen stellt der Garagenrabatt bei der KFZ Versicherung eine sehr gute Möglichkeit dar, den regelmäßigen Beitrag dauerhaft günstiger zu gestalten. Diese Beitragsminderung begründet sich dabei auf dem Grundsatz, dass die Besitzer einer Garage unter hoher Wahrscheinlichkeit ein geringeres Risiko aufweisen, bestimmte Schäden zu erleiden. So ist ein Fahrzeug in der Garage zum Beispiel nicht andauernd dem wechselnden Wetter ausgesetzt, was dem Auto einige Schäden ersparen kann. Aber auch Gefahren wie Schäden durch Tiere oder Schäden durch Vandalismus können durch die Nutzung einer Garage nahezu ausgeschlossen werden.

Wie kommen Sie an den Garagenrabatt?

Nahezu jede Autoversicherung bietet den ein oder anderen Rabatt für ihre Kunden an. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor dem Abschluss oder Wechsel Ihrer KFZ Versicherung auf jeden Fall nach einem Garagenrabatt erkundigen und die Bedingungen hierfür prüfen. Für die Inanspruchnahme des Rabatts sollten Sie der Versicherung glaubhaft machen können, dass Sie eine Garage besitzen und diese auch uneingeschränkt nutzen können. Manche Autoversicherungen gewähren den Garagenrabatt auch dann, wenn Sie lediglich einen überdachten Stellplatz oder auch einen freien Stellplatz für Ihr Auto zur Verfügung haben.

Sollten Sie keine Garage besitzen, und überlegen, ob Sie für die Inanspruchnahme des Rabattes eine Garage oder einen Stellplatz anmieten sollten, gilt es die Kosten genauestens zu prüfen. Hierbei steht das Ergebnis häufig in keiner Relation zu der möglichen Ersparnis, sodass Sie ohne die Garage wahrscheinlich günstiger fahren. Grundsätzlich ist der Garagenrabatt eine sehr gute Möglichkeit Geld zu sparen bei der Autoversicherung, dennoch sollten Sie sich die Konditionen und die allgemeinen Geschäftsbedingungen sehr gut durchlesen und prüfen.

Lügen lohnt sich nicht

Wenn Sie sich mit dem Gedanken spielen sollten, den Garagenrabatt in Anspruch zu nehmen und dabei keine Garage besitzen, sei Ihnen gesagt, dass das keine so gute Idee ist. Jede Versicherung prüft im Schadensfall ganz genau die Einzelheiten und verlangt hohe Vertragsstrafen, falls Sie es mit der Wahrheit nicht so genau genommen haben. Deshalb sollte dieser Rabatt nur dann in Ihre KFZ Versicherung aufgenommen werden, wenn Sie auch wirklich eine Garage oder einen Stellplatz besitzen und nutzen können. Ist dies der Fall, haben Sie die Möglichkeit, bei Ihrer Autoversicherung rundgerechnet etwa fünf Prozent zu sparen.

Was umfasst den Haftungsumfang?

Der Begriff Haftungsumfang bezeichnet in der Autoversicherung den finanziellen Rahmen, der durch einen Schaden entstanden ist und für den der Erzeuger des Schadens zu haften hat. Der Haftungsumfang umfasst dabei Personen-, Sach- und Vermögensschäden in gleicher Weise und kann meist nicht unmittelbar nach dem Unfall festgestellt werden. Vielmehr ist es üblich, den Umfang durch ein Gutachten ermitteln zu lassen bzw. den entstandenen Schaden durch fachliches Personal wie eine KFZ Werkstatt begleichen zu lassen, wodurch sich letztlich der Haftungsumfang in seiner finanziellen Größe ergibt. Ist rechtlich nach einem Unfall eindeutig geklärt, welche beteiligte Partei für den entstandenen Schaden aufzukommen hat, so muss der Schädigende bzw. dessen Versicherung den Schaden in dem finanziellen Umfang begleichen, wie er als Haftungsumfang ausgegeben wurde.

Der Umfang einer Haftung ist meistens der zweite Schritt nach der generellen Feststellung, ob eine Haftungspflicht überhaupt vorliegt. Nicht immer sind alle Situationen des Straßenverkehrs eindeutig zu analysieren, so dass sich Versicherungen nicht selten weigern, ihre Ersatzleistungen im festgelegten Umfang zu begleichen, sofern im Vorfeld nicht eindeutig geklärt wurde, ob eine Haftungspflicht wirklich gegeben ist. Wird in diesen Streitfällen ein Verkehrsgericht zur Lösung des Konfliktes aufgesucht, wird von diesem im Regelfall auch der Haftungsumfang festgelegt, der sich nicht immer eindeutig aus dem entstandenen Schäden eines Geschädigten heraus ergibt. Vor allem entstandene Vermögensschäden sind meist sehr abstrakt und in ihrem Umfang nur mühsam abzuschätzen, so dass hier zwingend das Urteil eines sachverständigen Gutachters notwendig wird.

Ermittlung des Haftungsumfangs

Bezogen auf Sachschäden gilt in Deutschland seit einigen Jahren eine besondere Regelung, wie der Haftungsumfang zu ermitteln ist. Der Geschädigte kann sich in diesem Fall stets frei entscheiden, ob er den Schaden an seinem Fahrzeug unmittelbar durch eine Werkstatt beheben lassen möchte oder erst einen Gutachter die Schäden analysieren und von diesem den vermeintlichen Schadenswert ermitteln lässt. Bei der späteren Verhandlung mit der gegnerischen Versicherung sind beide Herangehensweisen legitim, um den Schaden im finanziell richtigen Umfang geltend zu machen und zu seinem Schadenersatz zu gelangen.

Kaskoversicherung

In Deutschland muss jedes zulassungspflichtige Fahrzeug mindestens eine Haftpflichtversicherung vorweisen, um zum Straßenverkehr zugelassen zu werden. Ohne die Haftpflichtversicherung, die solche Schäden abdeckt, die einem Dritten, egal ob Sachschaden, Vermögensschäden, immaterielle Schäden oder auch Personenschaden, zustoßen, wird ein Fahrzeug in Deutschland nicht zum Straßenverkehr zugelassen. Darüber hinaus kann der jeweilige Halter eines zulassungspflichtigen Fahrzeugs eine zusätzliche und vor allem freiwillige Kaskoversicherung abschließen. Hierbei unterscheiden sich Teilkaskoversicherungen und Vollkaskoversicherungen.
Die Kaskoversicherung ist immer eine freiwillige Zusatzversicherung, die für Schäden am eigenen Fahrzeug aufkommt, Schäden am fremden Fahrzeug sind automatisch von der abzuschließenden Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Die Teilkaskoversicherung

Die Teilkaskoversicherung ist die einfachere Form der Kaskoversicherungen. Sie kommt für Schäden am eigenen Fahrzeug auf, die entstanden sind durch:

  • Diebstahl bzw. Raub
  • Glasbruchschäden
  • Schäden durch Unfälle mit Haarwild
  • Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung (Unwetterschaden)
  • Marderbiss exkl. Folgeschäden
  • Schmorschäden an der Verkabelung
  • Brand
  • Explosion

Durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung im Schadensfall lassen sich die zu zahlenden Beiträge zur Kaskoversicherung mildern. Viele Versicherungen bieten einen sog. Schadenfreiheitsrabatt an, d.h. die Beiträge verringern sich mit zunehmender Laufzeit ohne Schaden. Außerdem spielen die Regionalklasse sowie die Typenklasse für die Beitragsfindung eine wichtige Rolle. Alle diese Komponenten spielen in den zu zahlenden Beitrag mit hinein.

Die Vollkaskoversicherung

Grundsätzlich beinhaltet die Vollkaskoversicherung alle Leistungen der Teilkaskoversicherung, sie deckt jedoch zusätzlich noch folgende Schäden ab:

  • Vandalismus
  • selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug (Unfallschäden)

Selbstverständlich werden Schäden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nicht mit versichert, die Kosten für die Reparaturen solcher mutwilligen Zerstörungen bzw. Beschädigungen muss der Verursacher selbst tragen.

Grundsätzlich ist jedem Fahrzeughalter der Abschluss einer Kaskoversicherung zu empfehlen. Denn wie schnell entsteht einer der oben genannten Schäden? Und oft lohnt und rechnet sich die Kaskoversicherung bereits nach dem ersten Versicherungsfall.

KFZ Steuer

Als KFZ Steuer wird die deutsche Kraftfahrzeugsteuer bezeichnet, die seit dem 1. Juli des Jahres 2009 als Bundessteuer gilt und als gesetzlich festgeschriebene Steuer von jedem Besitzer eines Kraftfahrzeuges gezahlt werden muss. Die Erhebung und Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer erfolgt durch das Bundesfinanzministerium, das sich zunächst bis zum 30. Juni des Jahres 2014 dahingehend bei den jeweiligen Finanzbehörden der Bundesländer bezüglich der Kraftfahrzeugsteuer-Verwaltung bedienen darf. Ab Juli 2014 ist dann die Bundesfinanzverwaltung für das Eintreiben der KFZ Steuer verantwortlich.

Die KFZ Steuer ist für jeden Fahrzeughalter bindend und muss bezahlt werden, wenn man ein inländisches Fahrzeug oder ein ausländisches Fahrzeug im Inland hält, wenn man Fahrzeuge widerrechtlich benutzt oder wenn man Oldtimer-Kennzeichen oder rote Kennzeichen, die man bei Zulassungsbehörden für mehrmaliges Verwenden bekommt, verwendet. Von der KFZ-Steuer sind hingegen rote Kennzeichen, die für verschiedene Prüfungsfahrten gedacht sind.

Auf welche Fahrzeuge wird die KFZ Steuer erhoben?

Die KFZ-Steuer wird auf Krafträder, Personenkraftwagen, Wohnmobile und andere Fahrzeuge, wie zum Beispiel Fahrzeuge mit sogenannten Wankel- oder Elektromotoren, auf Lastkraftwagen, Anhänger oder verschiedene Zugmaschinen erhoben. Die Berechnung der KFZ-Steuer erfolgt nach verschiedenen Kriterien, wie zum Beispiel Hubraum, Gewicht, Schadstoffausstoß oder Geräuschemissionen.

Der Steuerbescheid fürs Kraftfarzeug

Die KFZ Steuer ist Bestandteil des Steuerbescheids und wird unbefristet festgeschrieben. Eine Neuregelung des Steuersatzes erfolgt, wenn sich der allgemeine Steuersatz des Steuerzahlers ändert oder aber die Steuerpflicht für ein KFZ beim Abmelden des Fahrzeuges erlischt. Gezahlt wird die KFZ Steuer jeweils für ein Jahr im Voraus. Wenn die Höhe der Jahressteuer zum Beispiel bei mehr als etwa 500 Euro liegt, dann kann diese auch halbjährlich im Voraus gezahlt werden, was allerdings mit 3 Prozent Aufgeld berechnet wird. Wer mehr als 1000 Euro an KFZ Steuer zu zahlen hat, der darf die Steuer auch quartalsweise gegen ein Aufgeld von 6 Prozent entrichten.

Die KFZ Steuer - Eine der wichtigsten Bundessteuern

Die KFZ Steuer ist eine der wichtigsten Bundessteuern und ein wesentlicher Bestandteil des Jahresetats der Bundesrepublik Deutschland. Der Aufwand, der den jeweils zuständigen Finanzbehörden durch die Erhebung der KFZ-Steuer entsteht, ist im Verhältnis zum gesamten Steueraufkommen weitaus höher als im Vergleich bei der Erhebung und Verwaltung der Einkommenssteuer. Wer keine KFZ Steuer zahlt, der muss mit einer Stilllegung des Fahrzeuges rechnen, was aber widerum zusätzlichen Aufwand seitens der Behörden erfordert.

Um das Nichtzahlen der KFZ Steuer zu verhindern, haben die Bundesländer verschiedene Sanktionen für Steuersünder. So droht zum Beispiel Nordrhein-Westfalen allen Personen, die die Entrichtung der KFZ Steuer versäumt haben mit dem amtlichen Blockieren der jeweiligen Kraftfahrzeuge, die nach einer Abmahnung mit einer sogenannten Kralle versehen und nach drei Tagen abgeschleppt und im äußersten Fall auch versteigert werden. Andere Länder hingegen sind dahin übergegangen, dass sie Neuzulassungen nur noch dann erteilen, wenn der Halter keine Ausstände bei der KFZ-Steuer haben und zur pünklichen Zahlung der Steuer dem Finanzamt eine Vollmacht zum Bankeinzug ausstellen.

KFZ Zulassung ist eine verpflichtende Amtshandlung

Die KFZ Zulassung ist eine verpflichtende Amtshandlung, die vor der Nutzung eines beliebigen, motorisierten Fahrzeugs im Straßenverkehr notwendig wird. Die KFZ Zulassung erfolgt dabei bei der sogenannten Zulassungsstelle, die in jeder Gemeinde bzw. Stadt zu finden ist und hierbei sämtliche Fahrzeuge registriert, die im entsprechenden Wohnbezirk gemeldet sind. Die Zulassung des eigenen Fahrzeugs muss dabei in der Stadt oder Gemeinde erfolgen, in welcher der Fahrzeughalter mit seinem Erstwohnsitz gemeldet ist. Für gewöhnlich muss der Fahrzeughalter selbst die KFZ Zulassung vornehmen, sollte dies aus bestimmten Gründen nicht möglich sein, kann jedoch auch mit Hilfe einer ausgestellten Vollmacht die Zulassung durch eine andere Person erfolgen.

Welche Dokumente benötigt man für die KFZ Zulassung?

Damit die Zulassung des Fahrzeugs erfolgen kann, sind einige Dokumente zwingend vorzulegen, ohne welche die dauerhafte Nutzung des Fahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr verwehrt bleibt. Die wichtigsten Dokumente sind dabei zum einen der Fahrzeugbrief, der als Besitzurkunde für das entsprechende Fahrzeug gilt und aus welchem der letzte Fahrzeughalter eindeutig hervorgeht. Sollte das Fahrzeug als Neu- oder Gebrauchtwagen erworben worden sein, ist in jedem Fall der Kaufvertrag des Fahrzeugs mit vorzulegen, da sonst bei der Zulassung nicht erkannt werden kann, dass das zuzulassende Automobil wirklich in den Eigentum der anmeldenden Person übergegangen ist.

In gleicher Weise ist für die KFZ Zulassung eine Bescheinigung der Versicherung notwendig, aus der hervorgeht, dass für dieses Fahrzeug zumindest eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Um ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen bewegen zu können, ist dieser Haftpflichtschutz unerlässlich, so dass ein Automobil unter keinen Umständen ohne die entsprechende Sicherheit zugelassen werden darf. Für gewöhnlich erhält der Fahrzeughalter für die Zulassung eine Versicherungskarte durch seine Versicherungsagentur ausgestellt werden. In modernen Gemeinden kann auch die Übertragung einer Bestätigung des Versicherungsschutzes auf elektronischem Wege erfolgen.

Weitere Dokumente

Je nach Art der KFZ Zulassung sind noch weitere Dokumente verpflichtet vorzulegen. Wer beispielsweise einen Gebrauchtwagen im Straßenverkehr zulassen möchte, muss auch den Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung bei der KFZ Zulassung vorlegen. Sollte die nächste Hauptuntersuchung zeitlich mit der geplanten Zulassung kollidieren, gewährt der Gesetzgeber jedem Fahrzeughalter hier eine Karenzzeit von bis zu vier Monaten, damit die KFZ Zulassung nicht an diesem Umstand scheitert.

Insassenunfallversicherung

Die Insassenunfallversicherung ist eine Sonderform der Absicherung von Personenschäden, die für alle Mitinsassen in einem Unfallfahrzeug gilt. Durch die Insassenunfallversicherung sollen Schäden finanziell abgesichert werden, die allen Mitfahrern nach einem selbst herbeigeführten Unfall entstehen. Je nach Schwere dieses Unfalls umfasst die Absicherung nicht nur Kosten der Erstbehandlung oder eines Aufenthaltes im Krankenhaus, sondern auch eventuell eintretende Verdienstausfälle bei einer längeren Abwesenheit vom Arbeitsplatz.

Die Insassenunfallversicherung ist in ihrer Grundform ein Relikt aus vergangenen Jahrzehnten des Versicherungswesens, in dem sich eine KFZ Versicherung aus vielen Komponenten zusammensetzt und viele, verschiedene Einzelrisiken umfassen konnte. In der heutigen Zeit empfinden viele Fachleute in Versicherungsfragen den Insassenunfallschutz als nicht mehr zeitgemäß, mit der Begründung, dass alle Schäden in jedem Fall durch die KFZ Haftpflichtversicherung übernommen würden. Die Schädigung, die durch einen Unfall herbeigeführt wird, muss schließlich nicht nur einen externen Unfallpartner treffen, sondern kann sich auch aktiv auf Mitfahrende im eigenen Fahrzeug auswirken. In dieser Hinsicht sehen viele Versicherungsexperten die Insassenunfallversicherung mittlerweile als überflüssig an, auch wenn sie immer noch von einigen Versicherungen angeboten wird und hierbei in Einzelfällen durchaus Sinn ergibt.

Schutz durch Insassenunfallversicherung

Der Schutz durch die Insassenunfallversicherung wird dann relevant, wenn ein Unfall grob fahrlässig oder sogar absichtlich herbeigeführt wurde bzw. der Unfallpartner eine solche Absicht unterstellt. In vielen Fällen wird sich über den Hergang des Unfalls gerichtlich auseinandergesetzt, wobei am Ende des Urteil des Gerichts die Frage der Schuld klärt. Je nach Art des Versicherungsschutzes kann sich die eigene Versicherung weigern, für Haftpflichtschäden aufzukommen, da sie es als erwiesen ansieht, dass der Fahrzeughalter den Unfall auch hätte verhindern können oder absichtlich ausgelöst hat. Entfällt in dieser Situation der Schutz durch die Haftpflichtversicherung, bleiben die Leistungen der Insassenunfallversicherung jedoch weiterhin erhalten, so dass geschädigte Mitfahrer in jedem Fall zu ihrem Recht und zu finanziellen Ersatzleistungen kommen.

Bagatellschaden im Verkehrsrecht

Der Begriff Bagatellschaden wird im Verkehrsrecht und im Mietrecht verwendet. Es handelt sich um eine Bezeichnung für geringe Schäden, deren Behebung eine bestimmte Kostenhöhe nicht überschreitet.

Im Verkehrsrecht spricht man von einem Bagatellschaden bei Sachschäden, die auch ein technischer Laie als gering einschätzen würde, wie Kratzer im Lack, Dellen oder auch ein zersplitterter Scheinwerfer. Für die Reparatur eines Bagatellschadens gilt eine Obergrenze von 700 Euro. Liegen die Kosten für die Schadensbehebung über diesem Betrag, wird der Schaden nicht mehr als Bagatellschaden eingestuft. Der Kostenvoranschlag einer Kfz-Werkstatt ist ausreichend; die Kostenübernahme für ein Sachverständigengutachten kann von der Versicherung abgelehnt werden.

Wenn Sie in einen Verkehrsunfall mit Bagatellschaden verwickelt werden, sollten Sie ein ordentliches Unfallprotokoll für Ihre Versicherung erstellen. Dieses enthält die Namen und Adressen der beteiligten Personen, die Angabe der Unfallfahrzeuge mit Kfz-Kennzeichen und eine Schilderung des Unfallhergangs, möglichst mit Skizze oder Fotos. Vermeiden Sie die Abgabe einer Schuldanerkenntnis. Die Polizei muss bei einem Bagatellschaden nicht eingeschaltet werden, ein polizeiliches Protokoll kann jedoch sinnvoll sein. Wenn Sie einen Bagatellschaden an einem parkenden Fahrzeug verursachen, sind Sie verpflichtet bis zu 60 Minuten lang auf den Fahrer oder Halter des beschädigten Fahrzeugs zu warten. Wenn Sie vorher fahren, riskieren Sie den Verlust Ihres Führerscheins, auch dann wenn Sie eine Nachricht am beschädigten Fahrzeug hinterlassen. Informieren Sie in einem solchen Fall die Polizei und Ihre Versicherung über den Unfall.

Bagatellschaden im Mietrecht

Auch im Mietrecht bezeichnet man geringe Sachschäden an der Mietsache als Bagatellschaden. Die Obergrenze für die Behebung dieser Schäden liegt bei ca. 75 bis 100 Euro. Gesetzlich ist der Vermieter zur Behebung auch der Bagatellschäden an der Mietsache verpflichtet. Viele Vermieter haben diese Pflicht durch die sogenannte Kleinreparaturklausel auf die Mieter abgewälzt. Die Kleinreparaturklausel ist nur dann wirksam, wenn ein Höchstbetrag für die vom Mieter zu übernehmenden Kosten für Bagatellschäden angegeben ist (75 Euro), wenn der Mieter nur zur Übernahme der Kosten, nicht jedoch zur Ausführung der Reparatur verpflichtet wird und wenn es sich um Schäden an Teilen handelt, die vom Mieter laufend benutzt werden, z.B. Fenstergriffe, Schlösser, Klingelanlagen.

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